Presseclub Dienstag 23.01.2018

Wie nehmen eigentlich die JournalistInnen der Hauptstadt den Politikwechsel seit den Abgeordnetenhauswahlen 2016 wahr und was haben Sie für Einwände vorzubringen?

Als direkt gewählte Abgeordnete in Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg und Nord- Niederschöneweide habe ich zu diesem Jahresauftakt der anderen Art eingeladen. Zusammen mit Gästen und den geladenen Journalisten haben wir gemeinsam über Berlin und über unseren Bezirk, über die Stadtentwicklungspolitik in der wachsenden Metropole und über notwendige Veränderungen im Hier und Jetzt gesprochen. Mit ca. 20 Gästen war der Presseclub eine gute Möglichkeit um mit Journalisten direkt ins Gespräch zu kommen.

Die diskutierten Themen reichten vom Zustand der Berliner Verwaltung, der Zusammenarbeit zwischen Senat und Bezirken, der Wohnungspolitik, der Stadtplanung, der A100, fahrradfreundlicher Verkehrsplanug und dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Digitalisierung

Geladene Teilnehmer waren:

Thomas Loy
Tagesspiegel

Nicolas Šustr
neues deutschland

Ulrich Paul
Berliner Zeitung

Katalin Gennburg (Moderation)

 

Wem gehört der Platz am Kaisersteg?

An einem Tag Mitte des Jahres 2017 besuchte mich Frau Auer aus Oberschöneweide und erzählte mir von ihrem Vorhaben, eine Initiative zur Umgestaltung des Platzes am Kaisersteg zu gründen. Ein Politischer Marktplatz solle es werden, so ihre Worte. Wir sprachen über Oberschöneweide und redeten über die Akteure, mit denen ich in meiner bisherigen Abgeordnetentätigkeit im Berliner Landesparlament zu tun hatte: Der Industriesalon Schöneweide, die Initiative Offenes Ufer in Schöneweide, das Regionalmanagement Schöneweide, die Hasselwerder Villa auf der gegenüberliegenden Uferseite als Kreativstandort, die Reinbeckhallen und die Hochschule für Technk und Wirtschaft Berlin (HTW). Den kompletten Bericht finden Sie hier.

Die Smart City für alle

Städtische Infrastrukturen werden derzeit besonders in den Metropolen immer weiter digitalisiert und werden damit immer „smarter“ – oder so sehen es zumindest die großen Tech-Firmen, die das Smart-City-Paradigma als Allzwecklösung für eine Vielzahl urbaner Probleme behandeln. Eine und womöglich die größte Herausforderung übersehen Cisco, IBM und Google praktischerweise: Wie ist es möglich, eine smarte Stadt für alle zu schaffen? Wie können wir eine Demokratisierung der städtischen, digitalisierten Infrastrukturen sicherstellen? Als stadtpolitische Sprecherin für Smart City des Abgeordnetenhauses Berlin habe ich mich gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung dieser Fragen angenommen und zum Anlass der Studienveröffentlichung „Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können“ von Francesca Bria und Evgeny Morozov an zwei Tagen im Dezember mit stadtpolitischen Akteuren diskutiert.

Einen kurzen Bericht der Veranstaltungen finden Sie hier.