9. April 2019, 18 Uhr, Rathaus Treptow: Gegen Mietenwahnsinn in Treptow – Deutsche Wohnen & Co enteignen


Mietenwahnsinn und kein Ende in Sicht?

Immobilienkonzerne wie „Deutsche Wohnen“ verdienen prächtig am Mietenwahnsinn. Sie sind nur einem Ziel verpflichtet: dem maximalen Profit für ihre Aktionäre – auf Kosten der Berliner Mieter*innen.

DIE LINKE kämpft auf allen Ebenen gegen steigende Mieten: Sie begrenzt die Mieterhöhung in den landeseigenen Wohnungsunternehmen, sorgt für Milieuschutz und treibt den Bau bezahlbarer Wohnungen voran.

Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ geht noch einen Schritt weiter: Sie möchte einen Volksentscheid für eine Enteignung privater Wohnungsgesellschaften mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin erreichen. Die Wohnungen sollen in Landesbesitz übergehen, damit die Mieten bezahlbar bleiben. Dazu werden ab 6. April Unterschriften gesammelt.

Aber wie funktioniert so eine Vergesellschaftung und was würde sie kosten? Wie können Mieter*innen besser geschützt werden und wie können wir den Mietanstieg in Treptow stoppen? Darüber wollen wir am 9. April spreche. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit.

Eine Veranstaltung von Katalin Gennburg (MdA) und der Linksfraktion der BVV Treptow-Köpenick.

Dienstag, 9. April 2019, 18 Uhr im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin-Treptow.

Veranstaltungsempfehlung RLS-Cities: Rebellisch.Links.Solidarisch. Berlin-Konferenz zu Wohnen, Bauen, Stadt

Am 28.02. werde ich ab 14:30 auf dem Eröffnungspodium der RLS-Cities Konferenz der Rosa Luxemburg Stiftung sprechen.

„Wie rebellisch, links, solidarisch ist die Stadtpolitik in Berlin? Fünf Bewertungen aus unterschiedlichen Perspektiven: kritische Wissenschaft, Initiativen, Politik, Mieterbund/Mieterverein und Sozialverbänden. Es fragen u.a. Rainer Wild (Geschäftsführer Berliner Mieterverein), Katalin Gennburg (MdA, Die LINKE), Dr. Andrej Holm (Stadtsoziologe, Humboldt Universität zu Berlin) und weitere VertreterInnen von Initiativen und Verbänden.“

Sehr lege ich auch den Workshop ans Herzen, der am 01.03. ab 09:30 läuft: «Nach Google ist vor Siemens» – Smart Cities, Digitale Stadt und Gentrifizierung 4.0.“

Weitere Informationen und die Anmeldung: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/45Z7B/rls-cities-rebellischlinkssolidarisch/

Presseclub No.2 – Smarte Stadtentwicklung oder Zukunft der Stadt? Was geht in Berlin!

Siemenscampus, Verwaltungsdigitalisierung, algorithmisch bestimmte Mieterhöhung oder Mieterhöhung für “Smart Metering”- Bringt 2019 eine Smart City Berlin und wenn ja: welche?

Nach zwei Jahren hat die Rot-Rot-Grüne Landesregierung die gröbsten Versäumnisse der Vorgängerkoalition zumindest angepackt und ist auf einem guten Weg, eine Digitalstrategie allem voran. Die spannende Frage für die Zukunft Berlins im Zeitalter von intelligenten Kühlschränken und politisch motivierten Datenleaks: Wie sorgen wir dafür, dass neue Technologien zum Wohl der Berliner*innen, demokratisch kontrolliert und in kommunalem Eigentum eingesetzt werden?

Noch ist der Ausgang offen. Tech-Konzerne wie Siemens, Google oder Rocket Internet versuchen, sich mit all ihrer Marktmacht als Akteure der Stadtentwicklung zu positionieren und im Lichte Berlins zu glänzen. Gleichzeitig setzt Berlin sich selbst neue Standards für Bürger*innenbeteiligung und ist Heimat einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher Initiativen, die längst die Stadt der Zukunft gestalten.

Die Zukunft der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Smart City Berlin diskutiert Katalin Gennburg mit einigen (Fach-)Journalist*innen im 2. Presseclub.

Dienstag 29. Januar 2019
19:00 bis 21:00 Uhr

Remise im Moos
Moosdorfer Str. 7-9, 12435 Berlin Alt-Treptow

https://www.facebook.com/events/342038849966209/